Was ist SaaS Security Posture Management (SSPM)?

SaaS Security Posture Management (SSPM) ist ein automatisiertes Tool zur Identifizierung von Sicherheitsrisiken in SaaS-Anwendungen.

Was ist SaaS Security Posture Management (SSPM)?

SaaS Security Posture Management (SSPM) ist eine Art automatisiertes Sicherheitstool zur Überwachung von Sicherheitsrisiken in Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen. SSPM identifiziert Fehlkonfigurationen, unnötige Nutzerkonten, übermäßige Nutzerberechtigungen, Compliance-Risiken und andere Cloud-Sicherheitsprobleme.

Im Gegensatz zum Cloud Security Posture Management (CSPM), das die gesamte Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens in den Blick nimmt, konzentriert sich SSPM auf SaaS-Anwendungen – zum Beispiel Salesforce, Slack und Office 365. Unternehmen, die sich ausschließlich oder hauptsächlich auf SaaS verlassen, im Gegensatz zur Nutzung von Cloud-Infrastrukturen wie Platform-as-a-Service (PaaS) und Serverless Computing, können von SSPM mehr profitieren als von CSPM.

Was ist das Sicherheitsniveau von SaaS?

Sicherheitsniveau (Security posture) beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Angriffe zu bekämpfen. Das SaaS-Sicherheitsniveau ist dasselbe Konzept, angewandt auf SaaS-Anwendungen, die nicht lokal in einem internen Netzwerk, sondern dezentral in der Cloud gehostet werden.

Dadurch unterscheidet sich die SaaS-Sicherheit von der traditionellen Netzwerksicherheit: Da SaaS-Anwendungen dezentral gehostet werden, befinden sie sich weitgehend außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens. Außerdem erfolgt der Zugriff auf sie über das Internet von fast jedem Gerät aus, was das Risiko erhöht, dass ein unbefugter Nutzer auf Daten zugreift oder diese versehentlich im Internet veröffentlicht.

Um diese Folgen zu vermeiden, helfen SSPM-Tools dabei, Sicherheitslücken in SaaS-Anwendungen zu beseitigen. Sie erkennen automatisch Sicherheitsrisiken, um die Bedrohung durch manuelle Fehler beim Setup zu beseitigen.

Wie funktioniert SSPM?

SSPM analysiert regelmäßig die SaaS-Apps eines Unternehmens in den folgenden Bereichen:

  • Konfigurationen: SSPM sucht nach Fehlern im Sicherheits-Setup, durch die Daten dem Internet ausgesetzt sein könnten.
  • Einstellungen der Nutzerrechte: SSPM prüft, was Nutzer in den SaaS-Apps des Unternehmens tun dürfen. Im Rahmen dieses Prozesses erkennen einige SSPM-Tools inaktive und überflüssige Nutzerkonten. Das Entfernen von Nutzerkonten hilft, die Anzahl der Angriffsvektoren zu reduzieren.
  • Einhaltung von Vorschriften: SSPM identifiziert Sicherheitsrisiken, die dazu führen könnten, dass ein Unternehmen die Datensicherheits- und Datenschutzvorschriften nicht einhält.

SSPM sendet automatische Warnungen an Sicherheitsteams, wenn es Risiken in diesen Bereichen entdeckt. Einige SSPM-Tools können viele dieser Risiken auch automatisch bekämpfen.

Was ist der Unterschied zwischen SSPM und CSPM?

Anstatt sich auf SaaS-Anwendungen zu konzentrieren, analysiert CSPM ganze Cloud-Implementierungen auf mehreren Ebenen des Computing-Stacks. CSPM scannt:

CSPM-Tools können auch über einige Funktionen verfügen, die SSPM-Tools nicht haben, wie z. B.:

  • Erkennen von Sicherheitslücken: CSPM identifiziert Sicherheitslücken, die Angreifer in Cloud-Software ausnutzen können.
  • Reaktion auf Vorfälle: Einige CSPM-Tools können automatisch Maßnahmen ergreifen, um laufende Sicherheitsvorfälle zu bekämpfen.

Um mehr über CSPM zu erfahren, lesen Sie Was ist Cloud Security Posture Management (CSPM)?

Wie hilft Cloudflare Unternehmen, ihre Clouds zu sichern?

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FAQs

Was ist SaaS Security Posture Management (SSPM)?

SaaS Security Posture Management (SSPM) ist ein automatisiertes Sicherheitstool, das entwickelt wurde, um Sicherheitsrisiken speziell innerhalb von Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen zu überwachen und zu identifizieren. Es sucht nach Problemen wie Fehlkonfigurationen, übermäßige Nutzerberechtigungen und Compliance-Risiken.

Welche Arten von Sicherheitsrisiken erkennt SSPM?

SSPM analysiert die SaaS-Anwendungen eines Unternehmens, um verschiedene Arten von Risiken zu identifizieren. Dazu gehören Fehler in den Sicherheitskonfigurationen, die Daten offenlegen könnten, zu weit gefasste Einstellungen für Benutzerberechtigungen sowie inaktive oder unnötige Benutzerkonten, die als Angriffsvektoren dienen könnten.

Wie funktioniert SSPM?

Ein SSPM-Tool scannt regelmäßig die SaaS-Anwendungen eines Unternehmens. Wenn es ein Risiko entdeckt, z. B. eine Fehlkonfiguration oder einen Verstoß gegen Compliance-Vorgaben, sendet es automatisch eine Warnmeldung an das Sicherheitsteam. Einige SSPM-Tools können viele der gefundenen Risiken auch automatisch beheben.

Was ist der Unterschied zwischen SSPM und CSPM?

Der Hauptunterschied liegt in ihrem Umfang. SSPM konzentriert sich ausschließlich auf die Überwachung von SaaS-Anwendungen. Im Gegensatz dazu verfolgt das Cloud Security Posture Management (CSPM) einen viel umfassenderen Ansatz und analysiert neben SaaS die gesamte Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens, einschließlich IaaS, PaaS, Containern und serverlosem Code.

Für wen ist SSPM am nützlichsten?

Unternehmen, die stark oder ausschließlich auf SaaS-Anwendungen setzen und keine anderen Cloud-Infrastrukturen wie PaaS oder serverlose Datenverarbeitung nutzen, können von einer SSPM-Lösung möglicherweise mehr profitieren als von einem umfassenderen CSPM-Tool, insbesondere wenn sie strengen gesetzlichen Compliance-Anforderungen unterliegen.